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Schwarz ist nicht gleich Schwarz

In Word umgewandelte Schwarzweißbilder werden vom Drucker als Farbbilder erkannt, die Schrift ist nicht richtig schwarz? Woran das liegt, lesen Sie hier.

Was Sie über Farbmodelle wissen sollten

Die Drucker im Copyshop und die Offsetdrucker arbeiten mit vier Farben (Cyan (Blau), Magenta (Pink), Yellow (Gelb), Black (Schwarz): das CMYK-Farbmodell). Word dagegen arbeitet mit dem auf die Bildschirmdarstellung optimierten RGB-Farbmodell: Jeder Farbton wird aus drei Farben zusammengemischt: Rot, Grün und Blau.

Schriftfarbe nicht automatisch einfärben

 

Wenn Sie zum Beispiel in Word eine Textdatei ohne Bilder und Grafiken haben, dann sehen Sie diesen Text in Schwarz. Aber Achtung: Wenn bei der Einstellung der Textfarbe „automatisch“ steht, so übernimmt Word die Einstellungen des jeweiligen Computers, auf dem gearbeitet wurde. So kann es in einem Dokument zu verschiedenen „Schwarztönen“ kommen, die am Bildschirm kaum zu erkennen sind, im Druck jedoch deutlich. Denn es handelt sich nicht um ein echtes Schwarz, sondern eine Mischton aus allen drei Farben, der lediglich am Bildschirm schwarz aussieht! Der Drucker druckt diese Textseite also in Farbe aus.

Um unnötige Kosten beim Druck von gemischtfarbigen Dokumenten  zu vermeiden, sollten Sie also die Textfarbe von „automatisch“ auf „Schwarz“ umschalten. Dieses erkennen die Geräte und drucken diese Seiten aus der Schwarzkartusche. 

Schwarz ist nicht immer gleich Schwarz

 

Auch beim Einfügen von Grafiken und Bildern in ein Worddokument muss man genauer hinsehen. Word bietet ein Werkzeug an, um die Grafiken in Schwarzweiß umzuwandeln (Bildtools-Farbe-neu einfärben-Graustufe): Das Bild sieht danach tatsächlich schwarzweiß aus, ist es jedoch nicht: Die Graustufen werden aus allen vier Farbkartuschen gemischt. Analysiert man das Bild im fertigen PDF mit einem Farbanalysetool, so bekommt man folgendes Ergebnis:

Schwarzweißbild Word
Schwarzweißbild Word
Schwarzweißbild Photoshop
Schwarzweißbild Photoshop

Links sehen Sie das in Word umgewandelte Schwarzweißbild. Das Analysetool zeigt an, dass die Graufläche Anteile aller vier Farben enthält. Dieses Bild wird somit farbig gedruckt. Denn Word hat nur das Aussehen, nicht jedoch die Farbigkeit verändert!

Rechts sehen Sie dasselbe Bild, dieses Mal in Photoshop in Schwarzweiß umgewandelt und in das Word-Dokument eingefügt. Hier sind nur Schwarzwerte zu erkennen. 

Moderne Drucker wandeln „falsches“ Schwarz um

 

In der Regel erkennen die Drucker diese nachgeahmten Schwarz-Werte und wandeln sie korrekt in CMYK-Schwarz um. Um sicherzugehen, dass ein Bild nur in Grau oder Schwarz dargestellt, gedruckt und berechnet wird, Sollten Sie das Bildmaterial mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop bearbeiten! Stellen Sie den Farbmodus auf „grau“ (oder Graustufen) für eine Schwarz/Weiß-(1-farbige-) Darstellung. 

 

Bitte beachten Sie, dass die Farbdarstellung am Computerbildschirm nicht verbindlich für die Druckausgabe ist. Machen Sie einen Vorab-Druck, um die Farbwiedergabe zu kontrollieren. 

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